Wärmepumpe oder BHKW – was passt zu Ihrem Haus?
Beide Systeme heizen erneuerbar, funktionieren aber grundverschieden. Der eine Satz, der alles erklärt: Die Wärmepumpe verbraucht Strom – das BHKW erzeugt ihn.
Wann die Wärmepumpe gewinnt
- Gut gedämmtes Haus oder Neubau mit Fußbodenheizung und niedriger Vorlauftemperatur – dann arbeitet die Wärmepumpe sehr effizient (hohe Jahresarbeitszahl) und ist über die Lebensdauer oft die günstigste Lösung.
- Eher geringer Strombedarf, kein großer Eigenverbrauch im Winter.
- Platz für das Außengerät bzw. (bei Sole) Fläche für die Bohrung.
Wann ein Pellets-BHKW gewinnt
- Bestand mit Heizkörpern und höherer Vorlauftemperatur – hier sinkt die Effizienz der Wärmepumpe, eine Biomasselösung ist robuster.
- Hoher Strombedarf – mehrere Personen, E-Autos, Wärmepumpe fürs Warmwasser: Wer viel Strom braucht, profitiert vom Eigenstrom.
- Wunsch nach Autarkie und Unabhängigkeit – inklusive Weiterheizen bei Stromausfall.
Der entscheidende Unterschied im Winter
Eine PV-Anlage liefert im Sommer mehr als genug Strom – im Winter aber kaum. Die Wärmepumpe braucht genau dann am meisten Strom und holt ihn aus dem Netz. Das BHKW erzeugt seinen Strom beim Heizen, also genau in der kalten Jahreszeit. Diesen selbst erzeugten Winterstrom nutzen Sie für Haushalt und E-Auto, statt ihn teuer zuzukaufen.
Ehrlich gerechnet statt Bauchgefühl
Welches System sich für Ihr Haus rechnet, hängt an Ihren Zahlen – Dämmstand, Wärmebedarf, Strombedarf, Standort. Unser Rechner simuliert beide Wege über ein ganzes Jahr im 15-Minuten-Takt und stellt die Energiekosten transparent gegenüber.
Was rechnet sich für Ihr Haus?
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