Was kostet eine Pelletsheizung 2026?
Eine Pelletsheizung punktet mit niedrigen, stabilen Brennstoffkosten und hoher Förderung. Die Anschaffung ist höher als bei einer Gastherme – dafür heizen Sie mit einem heimischen, CO₂-neutralen Brennstoff.
Anschaffung
Ein Pelletskessel inklusive Lager, Austragung und Einbau liegt – je nach Gerät und baulicher Situation – grob im mittleren fünfstelligen Bereich; das reine Gerät (netto) bewegt sich als Richtwert um 7.000 bis 14.000 €. Die Bundesförderung von bis zu 8.500 € senkt die Anschaffung deutlich.
Brennstoffkosten
Pellets liegen 2026 als Richtwert bei rund 6 bis 8 Cent pro kWh – meist günstiger und preisstabiler als Heizöl. Der Preis schwankt saisonal; im Sommer kaufen lohnt sich oft.
Laufende Kosten & Wartung
- Jährliche Wartung und Reinigung (überschaubar, planbar).
- Etwas Hilfsstrom für Förderschnecke und Regelung.
- Aschebehälter gelegentlich leeren – moderne Kessel sind weitgehend automatisch.
Wann sich der Umstieg rechnet
Besonders im Altbau mit Heizkörpern, bei vorhandenem Lagerplatz und guter Zufahrt für die Pelletslieferung. Über die hohe Förderung und die niedrigen Brennstoffkosten holt man den Anschaffungs-Mehrpreis über die Jahre wieder herein.
Noch einen Schritt weiter: das Pellets-BHKW
Ein Pellets-BHKW verbrennt dieselben Pellets – erzeugt daraus aber zusätzlich Strom. So heizen Sie nicht nur CO₂-neutral, sondern decken auch einen großen Teil Ihres Strombedarfs selbst, gerade im Winter. Ob sich das für Ihr Haus lohnt, zeigt die Simulation.
Was rechnet sich für Ihr Haus?
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